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Der Deutsche Diabetiker Bund ist die kompetente Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes

 

Der Deutsche Diabetiker Bund Landesverband Hamburg e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige bzw. mildtätige Wohlfahrtszwecke.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Gesundheit und der Rehabilitation von Diabetikern die in Hamburg und Umgebung wohnen.

Verwirklicht wird dies insbesondere durch:

• Information auf medizinischem, diätetischen und psychologischem Gebiet, Gesprächskreise für Betroffene und Angehörige

• Erfahrungsaustausch

• Informationsvermittlung und Beratung über technische, medizinische und sozialrechtliche Neuerungen

• Herstellung von Kontakten und Zusammenarbeit mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden sowie mit der Politik und der Pharmaindustrie in Rahmen einer Interessenvertretung für alle Menschen mit Diabetes in Hamburg und Umgebung

• Aufklärung der Öffentlichkeit über die Probleme von Menschen mit Diabetes

Gemeinnützige Organisationen sind durch die Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements entscheidene Träger unserer Gesellschaft. Der Staat dagegen zieht sich seit Jahren aus Bereichen wie Soziales, Kultur und Wissenschaft zurück. Diese Lücken werden durch viele gemeinnützige Organisationen mit viel Aufwand wieder gefüllt. Damit nehmen gemeinnützige Organisationen dem Staat wichtige, im Interesse aller liegende Aufgaben ab. Dieses begünstig der Staat durch die steuerliche Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

 

Was wir wollen

Der Deutsche Diabetiker Bund ist die kompetente Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes.
Für die eigene Diabetesbehandlung Jeder Mensch mit Diabetes soll die Möglichkeit haben, den selbstverantwortlichen Umgang mit dem Diabetes zu erlernen. Um ein aktives Leben bei guter Gesundheit führen zu können, soll jeder die Hilfsmittel erhalten, die er für eine gute Blutzuckereinstellung braucht, sowie Hilfen, die bei körperlichen oder seelischen Problemen durch den Diabetes eventuell nötig werden. Wer seinen eigenen Diabetes gut kennt, kann eine bewusste Entscheidung für eine Diabetesbehandlung treffen, die die eigenen Ziele und Wünsche erfüllt. Menschen mit Diabetes sollen in der Lage sein, ihre Bedürfnisse gegenüber Ärzten und anderen Fachleuten zu äußern und mit diesen gemeinsam ihre Therapie festzulegen.

Für Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft

1. Förderung von Selbstbewusstsein und Selbsthilfe

2. Ausbau von Versorgungsmöglichkeiten bei Ärzten und in Krankenhäusern

3. Abbau noch vorhandener Diskriminierungen

4. Abbau überflüssiger Ernährungseinschränkungen

 

Praktischer Rat und Hilfe im Sozialrecht

Sachkundige Beratungen in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen beim oft schwierigen Umgang mit Behörden und Ämtern im gesamten Sozialbereich.

Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite bei Anträgen, beim Ausfüllen von Formularen, überprüfen Bescheide, legen Widerspruch ein und vertreten unsere Hamburger Mitglieder in Klagen und Berufungen vor den Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten. Für die Realisierung dieser Ziele bieten wir unseren Mitgliedern

1. abwechselnd alle 2 Jahre den Deutschen und den Hamburger Diabetikertag; in unregelmäßigen Abständen regionale Diabetikertage in den Hamburger Stadtteilen;

2. Rat und Hilfe zu allen Bereichen des Diabetes in unserer Geschäftsstelle in der Hamburger Innenstadt;

3. kostenlose, individuelle Diabetesberatung durch qualifiziertes Fachpersonal;

4. Vermittlung von fachkompetenten Adressen von Schulungszentren, Schwerpunktpraxen, Hausärzten mit besonderen Kenntnissen für Diabetiker, Podologen (medizinischen Fußpflegern), orthopädischen Schuh technikern und Selbsthilfegruppen;

5. gesellige Veranstaltungen;

6. praktizierte Lebenshilfe vor Ort durch Einzelberatung, Gruppengespräche in unseren Selbsthilfe-/ Gesprächsgruppen in den Hamburger Stadtteilen;

7. Gruppe Kinder mit Diabetes;

8. regelmäßige Informationsveranstaltungen mit Referaten von Fachleuten;

9. regelmäßige und umfassende Informationen über alle Neuigkeiten und Trends aus dem Bereich Diabetes (Therapie, Wissenschaft, Forschung und Gesundheitspolitik);

10. finanzielle Unterstützung von sozial schwachen Diabetikern in besonderen Fällen durch enge Zusammenarbeit mit dem „Hamburger Diabetiker-Sozialwerk e.V.“;

11. erlebbare Solidarität und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen;

12. praktischer Rat und Hilfe im Sozialrecht;

13. kostenloser „Gesundheitspass Diabetes“;

14. kostenlos das monatlich erscheinende „Diabetes-Journal“ - für Blinde und Sehbehinderte wahlweise in Form einer Hörkassette der Westdeutschen      Blindenhörbücherei;

15. Leihbücherei mit Diabetesliteratur;

16. kostenloses Ausleihen von verschiedenen Blutzuckertestgeräten;

17. Broschüren zu allen Themen des Diabetes.

 

  Als TEAM schaffen wir das!

 

 

Was wir schon erreicht haben

Im Landesverband Hamburg sind etwa 950 DiabetikerInnen aller Diabetestypen und Altersgruppen organisiert. Durch unsere Aktionen in der Öffentlichkeit ist es gelungen, Diabetes zum Thema zu machen und berechtigte Ansprüche von Menschen mit Diabetes zur Geltung zu bringen.

Die Einrichtung von Diabetes-Schulungsstationen und Diabetes-Schwerpunktpraxen in Hamburg wurde maßgeblich durch Forderungen und Initiativen des DDB vorangetrieben.

Wir haben erreicht, dass pharmazeutische Unternehmen unsere Empfehlungen aufnehmen, um Produkte bereitzustellen, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren (z.B. bessere Blutzuckermessgeräte und Teststreifen).

Die Krankenkassen haben durch die Zusammenarbeit mit dem DDB neue Initiativen zur Früherkennung und besseren Beratung von Diabetikern ergriffen. Sie unterstützen die Arbeit des DDB auch finanziell im Rahmen der Selbsthilfeförderung gemäß § 20 Abs. 4 SGB V.

Wir haben erreicht, dass für Teststreifen keine Rezeptgebühr mehr gezahlt werden muss.

Wir verfügen über Mittel, bei besonderen sozialen Problemen DiabetikerInnen auch finanziell zu unterstützen. In Härtefällen kann das dem DDB nahestehende „Hamburger Diabetiker-Sozialwerk e. V.“ Hilfe anbieten.

Wir haben in vielen Bezirken AnsprechpartnerInnen, die Betroffene beraten und teilweise auch selbständig Treffen und Veranstaltungen durchführen.

Wir haben als Patientenvertreter ein Teilnahme- und Rederecht in den Hamburger Gremien der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen und vertreten dort Ihre Interessen.

Wir haben erreicht, dass Diabetiker in der Regel als „schwer chronisch krank“ angesehen werden und im Rahmen der Zuzahlungsregelung maximal 1% der jährlichen Einkünfte hierfür aufzuwenden haben. Zu Fragen der Diabetiker-Versorgung werden wir im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) vom Gesetzgeber und von den Krankenkassen gehört.